Rekordsitzung: 5 TOP’s, 80 Personen, 30 Minuten

Am 01. Juni 2016 fand die von zahlreichen Mitgliedern besuchte Vollversammlung des Vereins Regionalentwicklung im Landkreis Schwandorf e.V. statt. Der Verein ist die Dachorganisation für die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Regionalentwicklung im Landkreis Schwandorf e.V. und der fischereilichen lokalen Aktionsgruppe (FLAG) Karpfenland Mittlere Oberpfalz. Auf der Tagesordnung standen neben einer kurzen Vorstellung der Förderprogramme LEADER und dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF), eine Beschlussfassung über die Änderung der Mittelverteilung auf die Entwicklungsziele (EZ) in der Lokalen Entwicklungsstrategie von LEADER. Zudem wurde über die Deckelung der Förderung der Mehrgenerationenplätze diskutiert und die Förderquoten für die FLAG im EMFF festgesetzt.

Der Vorschlag für die Änderung der Mittelverteilung wurde ohne Nachfragen seitens der Mitglieder akzeptiert und einstimmig beschlossen. Die neue Verteilung sieht wie folgt aus:

EZ 1: Förderung umweltschonender Technologien und Arbeitsweisen sowie Förderung des Umweltbewusstseins 15 %
EZ 2: Stärkung des Wirtschaftsstandorts 15 %
EZ 3: Demographie- Folgen mildern- Wandel gestalten 20 %
EZ 4: Attraktivität der Region weiter erhöhen 50 %

Dasselbe Bild ergab sich bei der Festsetzung der Förderquoten für die FLAG, die folgendermaßen einstimmig beschlossen wurden:

  • normale Projekte (bis 30 erreichte Punkte nach Checkliste): 70 %Förderquote
  • außergewöhnliche Projekte (31 oder mehr Punkte in der Checkliste): 80 %
  • Höchstfördersumme von 200.000 € je Projekt (analog zu LEADER)

Bei den Mehrgenerationenplätzen kam es zu einer kleineren Diskussion, die mit einem für alle Seiten zufriedenstellenden Ergebnis endete. Jede der 12 beteiligten Kommunen kann auf eine 60 %-ige Förderung bzw. für alle zusammen maximal 180.000 € hoffen. Sollte sich die Anzahl der an diesem Projekt beteiligten Kommunen reduzieren, erhöht sich die Höchstfördersumme je Kommune, da die 180.000 € durch die schlussendlich verbliebenen geteilt wird. Hierbei ist jedoch trotzdem auch immer die 60 % Förderquote zu beachten.